Schlagwort-Archive: Suicide Circus

Afterhours im VCF, M-BIA, GG und SC

Viele Afterhour-Partys stehen am kommenden Wochenende von Sonntag (28.12.) bis Montag an,
u. a:

Im Vcf Club (Dircksenstr./Rochstr., Eingang unter der S Bahn) ab 14 Uhr:
Main floor:
Carlo von lynX [buttharp/TWENFM]
Jonas Olson feat Tadpole [L32] -live
zimon zazz [L32,tripple]
special guest : PsychoBunny23 – [TekkenSoundhead prod] – live

Chill out lounge:
Ritschko [space is the place]
FJAAK [Tonschuss Berlin]

…und fast um die Ecke vom Vcf Club „Wann war Gestern“. Dies fragt man sich ja häufiger.
Die Antwort dazu im M-bia am Sonntag ab 21 Uhr mit:
Knows Noise
Kjeeld
Al Toxic
Max Well

Im Suicide Circus ab 23 Uhr „Freaks“:
Falko Brocksieper [substatic]
Paul Frick
[the gym, freaks]
Franklin De Costa [trapez, leena, freaks]

Und zu guter Letzt im GG „An einem Sonntag im Golden Gate“:
Kassette Boys [Kassette]
Javier Logares [Bar 25]
Sharon Schael [Venezuela]

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Erst Käptn's Dinner, danach HochDieTassen

Nachdem im September der 5. Geburtstag der Spreepiraten ganz groß in der Maria am Ostbahnhof gefeiert wurde, findet nun 1 x im Monat im Suicide Circus, Käptn‘ s Dinner,  ein Ableger der Spreepiraten, statt. Als geeignete Kombination hatte ich diese Veranstaltung in Verbindung mit einem nachfolgenden Besuch von HDT (HochDieTassen) im Golden Gate geplant.

Das Suicide war gut gefüllt, allerdings mit einem großen Anteil an nicht tanzenden, eher nur rumwippenden Leuten auf der Tanzfläche. Es wurde mehr rumgestanden und viel gequatscht, so dass zeitweise der Geräuschpegel der quasselnden Leute die Musik überstieg. So etwas irritiert mich, und meine Tanzfreude ist dann nicht so groß. Mein Plan noch später ins Golden Gate zu gehen verflüchtigte sich, weil in mir eine große Sehnsucht nach Musik im Berghainstyle auf kam. Mit Daniel Rajkovic war es zwar finest Käptn‘ Dinner, fast aber schon ein wenig zu langsam. Dagegen kam mit Axel Bartsch richtig Schwung rein. Zwar wurde es gegen halb fünf  leerer, aber dafür war dann der Rest auch in richtiger Tanzlaune. Dennoch sparte ich mir den Rest meiner Energie für den nun geplanten Sonntag im Berghain auf und ging nicht ins Golden Gate.

Acid im Suicide Circus

Samstagnacht zeigte sich das Suicide von seiner acid styligen Seite mit AdamX (sonic groove), Hanno Hinkelbein (null, killekill) und DJ Flush (killekill). Sentenz der Nacht war „Acid ist fertig“.

Das Suicide befindet sich auf dem RAW-Geländer an der Revaler Straße im Friedrichshain. Der Club ist über eine Stahltreppe an der Warschauer Str. oder über die vielen Zugänge an der Revaler Str. zu erreichen. Meistens hört man schon von der Warschauer Straße aus die Musik. Der Club ähnelt einer Garage, ist sehr schlicht gehalten und trotz der weißen unverputzten Wände ist der Raum sehr dunkel, da es an der Decke nur einige Scheinwerfer gibt. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Bar im Nebenraum und einen outdoor-Bereich, über den auch die Toilettencontainer zu erreichen sind. Die Besucher sind nicht so überkandidelten Leute, wie z. B. im Watergate, was sich auf der anderen Seite der Spree an der Warschauer Brücke befindet. Erstaunlicherweise hat man den Eindruck es gäbe hier sogar einen Frauenüberschuss. Alles in allem wirkt der Club leicht ranzig, unstylisch, kreuzberg-friedrichshain-typisch und damit gut.

In dieser Nacht gefiel mir Adam X mit Abstand am besten, der gegen 3:30 auflegte. DJ Flush, der vor Adam X auflegte war mir dagegen ein wenig zu lahm.  Mit Hanno Hinkelbein zum Morgen hin flachte es wieder ein wenig ab. Schon gegen halb 7 lichtete es sich im Club. Diese Erfahrung habe ich bei meinen anderen Besuchen im Suicide auch schon gemacht.

Ich gehe in das Suicide, wenn ich es mal nicht übertreiben will und weil ich dann weiß, dass ich vor acht zu Hause bin.