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Erst Käptn's Dinner, danach HochDieTassen

Nachdem im September der 5. Geburtstag der Spreepiraten ganz groß in der Maria am Ostbahnhof gefeiert wurde, findet nun 1 x im Monat im Suicide Circus, Käptn‘ s Dinner,  ein Ableger der Spreepiraten, statt. Als geeignete Kombination hatte ich diese Veranstaltung in Verbindung mit einem nachfolgenden Besuch von HDT (HochDieTassen) im Golden Gate geplant.

Das Suicide war gut gefüllt, allerdings mit einem großen Anteil an nicht tanzenden, eher nur rumwippenden Leuten auf der Tanzfläche. Es wurde mehr rumgestanden und viel gequatscht, so dass zeitweise der Geräuschpegel der quasselnden Leute die Musik überstieg. So etwas irritiert mich, und meine Tanzfreude ist dann nicht so groß. Mein Plan noch später ins Golden Gate zu gehen verflüchtigte sich, weil in mir eine große Sehnsucht nach Musik im Berghainstyle auf kam. Mit Daniel Rajkovic war es zwar finest Käptn‘ Dinner, fast aber schon ein wenig zu langsam. Dagegen kam mit Axel Bartsch richtig Schwung rein. Zwar wurde es gegen halb fünf  leerer, aber dafür war dann der Rest auch in richtiger Tanzlaune. Dennoch sparte ich mir den Rest meiner Energie für den nun geplanten Sonntag im Berghain auf und ging nicht ins Golden Gate.
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Saubere Tanznacht in der Maria am Ostbahnhof

Letzten Samstag fand in der Maria 5 Jahre Spreepiraten statt und ich habe es mir glatt mal angetan nach knapp zwei Jahren wieder in die Maria zu gehen.

Zur Auswahl stand an dem Abend auch Underworld. Diese hätten mir auch sehr zugesagt, nur die gab es leider ja nur im Dreifachpack mit Paul van Dyk und Amin van Buren in der O2 Halle zu erleben. Auf melodiösem Trance und Megaevents stehe ich nun mal gar nicht und so entschied mich doch für die „Spreepiraten“ in der Maria mit ganz viel Stil vor Talent.

Die Musik war durchgehend gut, wobei einem gewissen Stil immer treu geblieben wurde. Für mich gab es stilistisch keine großen Unterschiede zwischen den DJs zu  vermerken. Das Publikum war super jung bzw. ich super alt.  Ich staune immer wieder, dass im jeden Club das Publikum leicht unterschiedlich ist. Es gibt ihn, den feinen Unterschied zwischen dem Publikum, aber dazu in einem späteren Blogreport mehr. Die Musik war schön groovig und der LiveAct von AKA AKA witzig, weil es so voll panne ist, was sie da so von sich geben. Das hebt sich auf jeden Fall von den meist anderen Live-Sets im elektronischen Bereich ab: sie performen, liefern eine Show ab und bauen Gigs ein.  Ob ich allerdings ein durch geschwitztes T-Shirt von Aka Aka haben hätte wollen, bin ich mir noch nicht so sicher.

Wie immer gibt es ganz fleißiger und schnelle YouTuber, deshalb hier ein aktuelles Video von baerenkindBerlin von Aka Aka live in der Maria.

und noch ein weiteres YouTube-Video von pSykoMan3D mit viel show:

Entlang der Spree: Feiern so lange es noch geht

Der clubkultureller Ballungsraum zwischen Jannowitz- und Elsenbrücke präsentiert sich während der ersten Berlin Music Week (bis 12.09) mit dem Projekt ClubSpreeBerlin. Mit diesem Projekt macht sich dieser besonders beliebte Clubballungsraum entlang der Spree während der gesamten Berlin Music Week mit zahlreichen Tages- und Nachtveranstaltungen auf besondere Weise auf sich aufmerksam. Zahlreiche am Spreeufer ansässige Clubs sind wegen des Investitionsprojektes “Mediaspree” in ihrer Existenz bedroht oder stehen kurz vor der Schließung.

Auch der Club „Maria am Ostbahnhof“ wird kurz über lang einem Mediaspree-Investitionsprojekt weichen müssen. Am kommenden Wochenende besteht hier und auch in anderen Clubs, Locations und Strandbars entlang der Spree, nochmal die Möglichkeit ausgiebig zu feiern. Freitag und Samstag findet in der Maria „5 Jahre Spreepiraten“ statt. Freitag werden Mouse on Mars einen Live-Act bieten,  Dave Tarrida, Sam Shackleton, The Hacker, Suzi Wong und Candie Hank werden auflegen. Am Samstag legen Woody, Oliver Koletzki, Mike Vamp, Jacob Richter, Axel Bartsch, Florian Meindl auf – und das  sind noch nicht alle. Live-Acts in dieser Nacht sind Autotune und AKA AKA. Wer nicht bis Samstag auf AKA AKA warten möchte, kann bereits am Freitag AKA AKA als DJ-Team in der Bar25 erleben. Für „5 Jahre Spreepiraten“ in der Maria wird empfohlen Karten im VVK zu erwerben.

AKA AKA & UMAMI – Ich & Du (Video Edit ) auf YouTube von lenny1k

Die Bar 25 wird vom 10.-13.09. exzessiv die Schließung ihrer Location feiern. Hier findet im Rahmen der Berlin Music Week das erfolgreiche Indische Party Event Sound Tamasha statt. Dies wird eine bunte Mischung aus indischen Sounds (HipHop, Masala Soul, Indian Electronica), Classical India Dance Performance, Classical India Drums und India Finger Food sein.