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Acid im Suicide Circus

Samstagnacht zeigte sich das Suicide von seiner acid styligen Seite mit AdamX (sonic groove), Hanno Hinkelbein (null, killekill) und DJ Flush (killekill). Sentenz der Nacht war „Acid ist fertig“.

Das Suicide befindet sich auf dem RAW-Geländer an der Revaler Straße im Friedrichshain. Der Club ist über eine Stahltreppe an der Warschauer Str. oder über die vielen Zugänge an der Revaler Str. zu erreichen. Meistens hört man schon von der Warschauer Straße aus die Musik. Der Club ähnelt einer Garage, ist sehr schlicht gehalten und trotz der weißen unverputzten Wände ist der Raum sehr dunkel, da es an der Decke nur einige Scheinwerfer gibt. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Bar im Nebenraum und einen outdoor-Bereich, über den auch die Toilettencontainer zu erreichen sind. Die Besucher sind nicht so überkandidelten Leute, wie z. B. im Watergate, was sich auf der anderen Seite der Spree an der Warschauer Brücke befindet. Erstaunlicherweise hat man den Eindruck es gäbe hier sogar einen Frauenüberschuss. Alles in allem wirkt der Club leicht ranzig, unstylisch, kreuzberg-friedrichshain-typisch und damit gut.

In dieser Nacht gefiel mir Adam X mit Abstand am besten, der gegen 3:30 auflegte. DJ Flush, der vor Adam X auflegte war mir dagegen ein wenig zu lahm.  Mit Hanno Hinkelbein zum Morgen hin flachte es wieder ein wenig ab. Schon gegen halb 7 lichtete es sich im Club. Diese Erfahrung habe ich bei meinen anderen Besuchen im Suicide auch schon gemacht.

Ich gehe in das Suicide, wenn ich es mal nicht übertreiben will und weil ich dann weiß, dass ich vor acht zu Hause bin.

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