Ehemaliges Heizkraftwerk als Ausstellungshalle

In dem ehemaligen Heizkraftwerk Mitte in der Köpenicker Straße ist noch bis zum 28. November die Ausstellung REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit zu sehen. Dimitri Hegemann, Gründer und Betreiber des Clubs Tresor, hat die Halle von Vattenfall angemietet, die erste Instandsetzung finanziert und seit dem 2. Oktober ist die Halle nun Schauplatz von „REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit“. Von 1964 bis 1997 versorgten die Turbinen des Kraftwerks Mitte Ost-Berlin mit Strom und Wärme. Die beeindruckende Architektur der Turbinenhalle ist selbst Teil der Ausstellungsinszenierung. Die Ausstellung verteilt sich auf zwei Ebenen und umfasst rund 8000 m².
Für die Stadtausstellung „REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit“ wurden 250 Modelle aus dem ganzen Land in die grandiose Halle geschafft. Ausgewählt wurden die Modelle (stadtplanerische sowie architektonische Projekte) nach einem bundesweiten Aufruf des Bundesbauministerium vor 2 Jahren. Eingereicht wurden 600 Modelle von Kommunen, Planungsbüros , Hochschulen, Schulen und Kindergärten,  aber auch von Bürgerinitiativen und Einzelpersonen, die in einem Bebauungsgebiet wohnen. Unter den 250  Exponaten befinden sich neben spielerischen Gedankenmodellen,  visionäre Stadtkonzepte auch schon realisierte Bauprojekte. Die Modelle sind in unterschiedlichen Maßstäben, Epochen und Stile hergestellt.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall: die Location ist prima und die Ausstellung auch ganz interessant. Allein der Raum lohnt einen Besuch und wer nur im Café etwas trinken möchte und sich nicht für die Architektur- und Stadtplanungsmodelle  interessiert, kann in einer, durch eine gut sechs Meter hohe Wand aus Bierkästen abgegrenzten Bar den Flair der Halle
genießen.

Die Ausstellung ist für Architekturinteressierte, Miniaturbautenfreaks und Märklineisenbahn- und Legofans einfach ein Muss.
Man darf aber auch gespannt sein, was als nächstes in dieser kolossalen und Aufsehen erregenden Halle noch so angeschaut, gehört oder getan(zt) werden kann.

Burlesque Musique Night @ Arena Club

Das Berliner Burlesque Musique veranstaltet regelmäßig eine Party mit einem besonderen Special. Am 30.10.2010 ist es wieder soweit und es findet die 4. Burlesque Musique Night im Arenaclub statt. (Leider stand wohl der dafür so viel mehr geeignetere Admiralspalast nicht zur Verfügung, der doch dieses Flair der 20er Jahre so gut transportiert und authentisch verkörpert, schade!)

Auf dem Clubfloor wird es einen ganz besonderen Liveact geben: UMAMI, die gerade ihre neue Single mit Niconé auf dem Label Burlesque Musique veröffentlicht haben.

AKA AKA, die viele aus den Clubs bekannt sein dürften, sorgen wie gewohnt für clubbigen Sound in einer Mischung aus den Wurzeln von Balkan, Swing, Funk, Minimal und Techhouse.

Budzillus ist dieses Mal leider nicht vertreten und muss dieses mal verzichtet werden, da die sich für die Produktion ihres neuen Albums eine Auszeit gönnen.

Die Veranstaltung ist auf dem Totenkopffloor und dem Clubfloor verteilt:

Line-up:

Live:
UMAMI (BM/Stil vor Talent)
Old Fish (Swing Band)

DJ:
AKA AKA (BM/Stil vor Talent)
Niconé (BM/Bar25)
Dirty Doering (Bar25)
Gloria Viagra (GMF)
Zigan Aldi (BM)

Als Special treten ausserdem noch akustisch wie visuell auf:

20ies Balkan/Swing
Burlesque Performance by Étoile Rouge AKA La Rubinia
http://www.facebook.com/video/video.php?v=1498211292907

Mr. Kerosin mit der Feuershow.

Illumination by Lichtpiraten
http://www.lichtpiraten.net/

VIDEO TEASER by MIXIVV
http://mixivv.com/wordpress/

Das Event ist mehr als nur eine gewöhnliche Party – es ist ein Zusammenspiel von Partyfeeling und Hightlight-Entertainment. Ein Ereignis, das auf Emotionen, Begeisterung und Faszination setzt und damit auch für Neueinsteiger in Burlesque besonders zu empfehlen.

Weitere Infos:

http://www.myspace.com/burlesquemusique

http://www.arena-club.de/

Clubbing am Mittwoch

Für Interessenten an Techno, Elektro & House, die auch gerne unter der Woche tanzen wollen, bieten diverse Clubs Veranstaltungen am Mittwoch an.

Ab nun gibt es z. B. jeden Mittwoch ab 21 Uhr im Wohnzimmer vom Ritter Butzke die Partyreihe „Fenster zum HOF“. Diese Partyreihe bietet von 21-23 Uhr Kurzfilme und Süppchen. Ab 23 Uhr ist das Ritter Butzke betanzbar. Dieses Mal mit:

yone-ko (unit / tokyo)
– Jan Krueger (hello?repeat)
Christian Glagla (combination records)

Im Tresor findet jeden Mittwoch der Bonito House Club (special: Queer Bonito House Club), statt. Mittlerweile steht diese Veranstaltungsreihe seit ca. 15 Jahren fest im Berliner Nachtleben. Am kommenden Mittwoch den 27.10.2010 heißt das Motto „vinyl only edition“.

Sowohl im Globus wie auch im Tresor kann auf mehreren Floors gefeiert & getanzt werden.

Globus:
Adam Port (Keinemusik, Souvenir / Berlin)
Till von Sein (Dirt Crew Rec., Suol / Berlin)
Virginia (Area Remote / Berlin)

Tresor:
Ro (Tresor / Berlin)
Steffen Felscher (Klub Elektrik / Magdeburg)
The Mony (Klub Elektrik / Magdeburg)

Bei der Magda & Marc Houle Album Release Party am Mittwoch (27.10.2010) finden sich zwei beeindruckende Künstler im Watergate ein. Da wäre zum einen Magda, die stets weiß, wie man reduzierte Sounds mit schlichter Eleganz verbindet. Ähnliche Attribute treffen auch auf Marc Houle zu, der den Live-Part übernimmt. Beide Künstler gehören zu den Produzenten von M-NUS .

BerMuDa – Berlin Music Days

Nachdem der Musikszene Anfang September schon die Berlin Music Week beschert wurden, steht nun vom 3.-6. November die Berlin Music Days (BerMuDa) unter „A week of finest electronic music in Berlins best clubs“ bevor.

Im letzten Jahr wurde dieses Club-Festival der elektronischen Musik eingeführt und auch dieses Jahr wird dieses Event wieder viele Clubber, Raver, Produzenten, Bookingagenturen, Labels und alle anderen Interessierten der Musikszene aus aller Welt nach Berlin ziehen. An vier Tagen wird die elektronische Tanzmusik das musikalische Geschehen der Stadt bestimmen. Berlin ist weltweit für seine zahlreichen Clubs, DJs, Labels, Produzenten bekannt und zieht Clubtouristen aus aller Welt an. Nicht umsonst wird Berlin als Welthauptstadt der elektronischen Musik gesehen.

Neben den Clubnächten (BerMuNights) von Mittwoch bis Samstag, stehen informative Tagesveranstaltungen (BerMuDay) rund um das Thema elektronische Musik – von Businessmeetings der relevanten Musikvertriebe über Live Showcases, neue Acts bis zu Fotoausstellungen von Szenefotografen auf dem Programm.

Die Clubnächte finden in den einschlägig verdächtigen Clubs statt: 7000, Arena Club, Asphalt, Bang Bang Club, Bordel Des Arts, Club der Visionäre, Cookies, Voltairestr.5, Horst Kreuzberg, Icon, Lido, M.I.K.Z. Maria, My Name Is Barbarella, Radialsystem V, Ritter Butzke, Solar, Stereo 33, Suicide Circus, Tape Club, Tresor, VCF, Watergate, Weekend

Das größtes Event der BerMuDa steigt am Schlußtag (6.11.2010)  mit FLY BerMuDa, einem Rave auf auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof mit Festival-Acts von Sven Väth, Richie Hawtin, Paul Kalkbrenner, Tiefschwarz, The Koletzkis, Dixon, Loco Dice und anderen Artists.

Somit könnte zukünftig der erste Samstag im November ein festes Datum der Berliner Clubszene werden, wenn, was ich hoffe, sich das wieder und wieder wiederholt weil es so gut war wie es sich heute schon anhört.

BerMuDa 2010 Festival Teaser

6. Festival of Lights in Berlin

Noch bis zum 24. Oktober feiert Berlin ein Lichtspektakel, bei dem über 70 Gebäude, Plätze und Kunstwerke mit Licht, Farbe und Glanz illuminiert werden. Die Metropole wird dabei zu einem glitzernden Public Event mit zusätzlich zahlreichen Veranstaltungen. Dieses Jahr wurde als offizielles Festival-Zentrum des 6. Festival of Lights das Quartier am Potsdamer Platz auserkoren. Aber nicht nur dort wird es keinem entgehen, das Festival of Lights, da auch die touristischen Wahrzeichen Berlins wie der Funkturm, das Branderburger Tor, der Berliner Dom und der Fernsehturm mit bezaubernden Projektionen zu Stars dieser Stadt werden.

Neben eines Wahrnehmungsspazierganges, kann während des gesamten Festivals die Stadt auf speziellen Land-, Luft- und Wasserwegen erkundet werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit eine Tour mit dem LightLiner-Bus entlang der illuminierten Wahrzeichen Berlins zu unternehmen, außerdem kann der Besucher an einer Spreefahrt auf dem beleuchteten LightShip teilnehmen oder für eine schnelle Verbindung zwischen den Schauplätzen des Festivals das LightVelo-Taxis wählen. Als neues Highlight kann der Besucher balancierend selbst fahrend dieses Event mit einem LightSegways erkunden.

Man wird das illuminierte Berlin nicht übersehen können und wie jedes Jahr wünschte ich mir, dass diese Projektionen die ganze dunkle Jahreszeit andauern würden!

Weiter Infos:

www.festival-of-lights.de

www.spreeradio.de/artikel/kalendar/berlin/7473_festival-of-lights.html?page=1

Erst Käptn's Dinner, danach HochDieTassen

Nachdem im September der 5. Geburtstag der Spreepiraten ganz groß in der Maria am Ostbahnhof gefeiert wurde, findet nun 1 x im Monat im Suicide Circus, Käptn‘ s Dinner,  ein Ableger der Spreepiraten, statt. Als geeignete Kombination hatte ich diese Veranstaltung in Verbindung mit einem nachfolgenden Besuch von HDT (HochDieTassen) im Golden Gate geplant.

Das Suicide war gut gefüllt, allerdings mit einem großen Anteil an nicht tanzenden, eher nur rumwippenden Leuten auf der Tanzfläche. Es wurde mehr rumgestanden und viel gequatscht, so dass zeitweise der Geräuschpegel der quasselnden Leute die Musik überstieg. So etwas irritiert mich, und meine Tanzfreude ist dann nicht so groß. Mein Plan noch später ins Golden Gate zu gehen verflüchtigte sich, weil in mir eine große Sehnsucht nach Musik im Berghainstyle auf kam. Mit Daniel Rajkovic war es zwar finest Käptn‘ Dinner, fast aber schon ein wenig zu langsam. Dagegen kam mit Axel Bartsch richtig Schwung rein. Zwar wurde es gegen halb fünf  leerer, aber dafür war dann der Rest auch in richtiger Tanzlaune. Dennoch sparte ich mir den Rest meiner Energie für den nun geplanten Sonntag im Berghain auf und ging nicht ins Golden Gate.

ICON bleibt!

Gerade habe ich auf den Seiten vom ICON gelesen: ICON IS SAVED!!!!

http://www.iconberlin.de/saved.php

Darüber freue ich mich sehr. Dann scheint ja die Unterstützungsarbeit durch Plakate, Unterschriftensammlung, Berichterstattung in den Medien und anderer Einsatz für den Erhalt den ICONs,  aber auch vor allem die Einsicht von Politikern inbesondere in Pankow, die sich für das ICON eingesetzt haben, geholfen zu haben.

Schluss mit lustig ICON

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass der angesagte Club ICON in der Nähe der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg schließen wird. Den Veranstaltern des Clubs wird zum 01.01.2011 schlicht einfach die Lizenz entzogen und damit wird wieder ein Stück der Berliner Clubkultur zerstört.

Das ICON ist einer der bekanntesten Berliner „Drum’n‘ Bass Club“ in Berlin und ist weltweit in der Drum’n‘ Bass-Szene bekannt. Weiterlesen

Endlich wieder da, die "offizielle" afterhour im Golden Gate

Nach längerer Zeit ist es endlich wieder soweit – Zeit für HDT/HochDieTassen & 5 vor 12 After Hour. Dies ist eine Vormittagsveranstaltung im Golden Gate Berlin und für mich die einzig gute Wahl am Samstagvormittag nach einer Freitagnacht weiter zu feiern. Am kommenden Samstag ab 10 Uhr legen auf: Didier de la Boutique (Tonkind, 5 vor 12), Egoshooter (HDT!), Chris Heller (HDT!) und Dr. Krüger (Hippiestress), obwohl das für mich nicht von Bedeutung ist, denn was für mich den Laden ausmacht,  ist vorrangig die Leute, die Atmosphäre und weniger die Musik.

Die Location befindet sich in Nähe des U-Bahnausganges der U8, in der Dirksenstraße 77. Das GG ist meistens zu den HDT und 5 vor 12 Uhr Partyreihen sehr voll, fast zu eng zum Tanzen aber dafür ist die Stimmung sehr gut. Der Laden an sich ist ziemlich abgefuckt, wirkt wie eine Mischung aus Kellerloch und Wohnzimmer. Zu sehen auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9XB9ZaSpkJo

Trotz des sehr internationalen Publikums, hat man kaum den Eindruck einen Touri-Laden aufgesucht zu haben. Das Publikum besteht aus sehr schrillen, abgeklärten und toleranten Leuten. Jetzt fragt man sich natürlich wie die Freitagnacht rumkriegen bis es endlich wieder Samstagvormittag ist und es auf ins GG geht.

Acid im Suicide Circus

Samstagnacht zeigte sich das Suicide von seiner acid styligen Seite mit AdamX (sonic groove), Hanno Hinkelbein (null, killekill) und DJ Flush (killekill). Sentenz der Nacht war „Acid ist fertig“.

Das Suicide befindet sich auf dem RAW-Geländer an der Revaler Straße im Friedrichshain. Der Club ist über eine Stahltreppe an der Warschauer Str. oder über die vielen Zugänge an der Revaler Str. zu erreichen. Meistens hört man schon von der Warschauer Straße aus die Musik. Der Club ähnelt einer Garage, ist sehr schlicht gehalten und trotz der weißen unverputzten Wände ist der Raum sehr dunkel, da es an der Decke nur einige Scheinwerfer gibt. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Bar im Nebenraum und einen outdoor-Bereich, über den auch die Toilettencontainer zu erreichen sind. Die Besucher sind nicht so überkandidelten Leute, wie z. B. im Watergate, was sich auf der anderen Seite der Spree an der Warschauer Brücke befindet. Erstaunlicherweise hat man den Eindruck es gäbe hier sogar einen Frauenüberschuss. Alles in allem wirkt der Club leicht ranzig, unstylisch, kreuzberg-friedrichshain-typisch und damit gut.

In dieser Nacht gefiel mir Adam X mit Abstand am besten, der gegen 3:30 auflegte. DJ Flush, der vor Adam X auflegte war mir dagegen ein wenig zu lahm.  Mit Hanno Hinkelbein zum Morgen hin flachte es wieder ein wenig ab. Schon gegen halb 7 lichtete es sich im Club. Diese Erfahrung habe ich bei meinen anderen Besuchen im Suicide auch schon gemacht.

Ich gehe in das Suicide, wenn ich es mal nicht übertreiben will und weil ich dann weiß, dass ich vor acht zu Hause bin.