Archiv der Kategorie: Clubs

Wenn nichts mehr geht, dann geht's ins Golden Gate

…aber was macht man, wenn man noch gar nicht abgefeiert aussieht? Man geht trotzdem gut ausgeschlafen zum Frühstücksrave ins Golden Gate und zwar am besten zu HDT! true after hour (HochDieTassen).

Im  Golden Gate werden die Freitagspartys ausschweifend zelebriert, was in dieser Location direkt in die after-hour-Partys wie HDT (jeden 1. und 3. Samstag im Monat) oder in die 5vor12 after hour mündet. Das Golden Gate ist einer der Läden in den man sozusagen von Donnerstagabend bis Montagmorgen feiern kann, z. B. beginnend am kommenden Donnertag mit der inzwischen gut etablierten Gegenkultur mit den DJs:
Alan Sommerville
Gregor Heyden [Pentagonik]
Audio is guilty
Marro

www.myspace.com/klangsucht
www.myspace.com/klangsuchtmusic

Öfters bilden sich kleinere Schlangen vor der Tür, so auch bei meinem letzten Besuch am 1. Samstag im Monat zu HDT. Wonach die Türsteher aussieben, ist nicht durchsichtig oder evtl. je verpeilter die Gäste aussehen desto möglicher der Einlass?

Im GG muss man vor den Toiletten ewig in der Schlange anstehen, so dass man schon auf der Treppe wartet. Allerdings empfinde ich hier das In-Der-Schlange-Warten nicht mehr so aufregend sympathisch wie im Berghain an den Unisex-Toiletten.

Was mir allerdings bei meinem letzten Besuch richtig positiv aufgefallen ist, ist das wirklich freundliche Personal an der Bar. Da habe ich schon mal woanders was ganz anderes erlebt. Ebenso sind die Getränkepreise recht zivil. Dennoch schien mir das Publikum merkwürdig gelangweilt gewesen zu sein oder nicht ganz so entspannt, wie ich es in in der Panoramabar gewohnt bin. Mit Sicherheit war ich ein wenig angespannt, weil es im Golden Gate auf der Tanzfläche zu eng und deswegen kein „Wohlfühlabstand“ möglich war und man sich deswegen unfreiwillig zu sehr auf die Pelle gerückt ist.

Wenn man Bock auf eine abgefuckte Location hat und auf Leute, die völlig durch sind und dennoch irgendwo sympathisch sind, ist diese Location der richtige Ort zum Abfeiern und eine wirklich interresannte Alternative zu den cleanen und hippen Clubs. In sporadischen Abständen werde ich sicherlich hin und wieder mal ins GG eintauchen.

YouTube-Video von „deomann“….

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1st Anniversary of Permanent Groove

Am kommenden Mittwoch (!), 10. Nov. 2010 darf zu Retro’s Geburtstagssause & 1 Year Permanent Groove im Arena Club auf 2 floors gefeiert werden. Selten finden mittwochs im Arena Club Veranstaltungen statt und dies nun sogar auf 2 floors.

  • Line up
    Prosumer (Ostgut Ton / Playhouse / Mobilee)
    Kkiki (BPitch Control / Moodmusic)
    Sven Weisemann (Liebe*Detail / Mojuba)
    Till von Sein (Suol / Dirt Crew Rec. / Moodmusic)
    Session Victim (Delusions Of Grandeur / Retreat)
    André Lodemann (Best Works / Freerange
    Retro (Permanent Groove / Playplus)
    + very special guest from innervisions

Spekulativerweise könnte als secial guest Phonique auflegen… vermute ich mal.

Weitere Infos:
www.playplus.de

Für mein Empfinden legt in letzter Zeit häufig Till von Sein auf:

Club Opening: My Name Is Barbarella

Im Rahmen der Berlin Music Days findet am kommenden Wochenende das offizielle Club Opening statt. Der neue Club My Name Is Barbarella ist in der Skalitzer Str. 36, Kreuzberg.

Noch kann man auf dem Foto wenig von „My Name Is Barbarella“ sehen, außer dass es im Werden ist.  Das Pre Opening am  30.10.2010 soll licht- und soundmäßig noch eher mäßig gewesen sein.  Bleibt auch noch abzuwarten, ob der Club von den umliegenden Anwohnern wegen des Publikumverkehrs und der Musik akzeptiert und toleriert wird.

Das Line-Up am offiziellen Eröffnungswochenende kann sich auf jeden Fall schon mal sehen lassen:

  • Am 5. November: Dirt Crew Recordings Labelnight & Mild Pitch Showcase

Dirt Crew Floor:

Dirt crew
Sasse Moodmusic
Mano Le Tough Dirt
Till von Sein

Mild Pitch Floor:

Manuel Tur
Langenberg
Dplay

www.dirtcrew.net
www.mildpitch.com

  • 6. November: Liebe*Detail meets Soulfooled

Liebe*Detail Floor:

Matthias Meyer
Salvatore Freda (Remote Area)
Meta.83 & Eurokai

Den Ishu Soulfooled (Desolat, Area Remote)
Superlounge Soulfooled  (Strictly Chosen)

Marc Poppcke Soulfooled (Freerange)

www.myspace.com/liebedetail
www.myspace.com/soulfooledmusic

Burlesque Musique Night @ Arena Club

Das Berliner Burlesque Musique veranstaltet regelmäßig eine Party mit einem besonderen Special. Am 30.10.2010 ist es wieder soweit und es findet die 4. Burlesque Musique Night im Arenaclub statt. (Leider stand wohl der dafür so viel mehr geeignetere Admiralspalast nicht zur Verfügung, der doch dieses Flair der 20er Jahre so gut transportiert und authentisch verkörpert, schade!)

Auf dem Clubfloor wird es einen ganz besonderen Liveact geben: UMAMI, die gerade ihre neue Single mit Niconé auf dem Label Burlesque Musique veröffentlicht haben.

AKA AKA, die viele aus den Clubs bekannt sein dürften, sorgen wie gewohnt für clubbigen Sound in einer Mischung aus den Wurzeln von Balkan, Swing, Funk, Minimal und Techhouse.

Budzillus ist dieses Mal leider nicht vertreten und muss dieses mal verzichtet werden, da die sich für die Produktion ihres neuen Albums eine Auszeit gönnen.

Die Veranstaltung ist auf dem Totenkopffloor und dem Clubfloor verteilt:

Line-up:

Live:
UMAMI (BM/Stil vor Talent)
Old Fish (Swing Band)

DJ:
AKA AKA (BM/Stil vor Talent)
Niconé (BM/Bar25)
Dirty Doering (Bar25)
Gloria Viagra (GMF)
Zigan Aldi (BM)

Als Special treten ausserdem noch akustisch wie visuell auf:

20ies Balkan/Swing
Burlesque Performance by Étoile Rouge AKA La Rubinia
http://www.facebook.com/video/video.php?v=1498211292907

Mr. Kerosin mit der Feuershow.

Illumination by Lichtpiraten
http://www.lichtpiraten.net/

VIDEO TEASER by MIXIVV
http://mixivv.com/wordpress/

Das Event ist mehr als nur eine gewöhnliche Party – es ist ein Zusammenspiel von Partyfeeling und Hightlight-Entertainment. Ein Ereignis, das auf Emotionen, Begeisterung und Faszination setzt und damit auch für Neueinsteiger in Burlesque besonders zu empfehlen.

Weitere Infos:

http://www.myspace.com/burlesquemusique

http://www.arena-club.de/

Clubbing am Mittwoch

Für Interessenten an Techno, Elektro & House, die auch gerne unter der Woche tanzen wollen, bieten diverse Clubs Veranstaltungen am Mittwoch an.

Ab nun gibt es z. B. jeden Mittwoch ab 21 Uhr im Wohnzimmer vom Ritter Butzke die Partyreihe „Fenster zum HOF“. Diese Partyreihe bietet von 21-23 Uhr Kurzfilme und Süppchen. Ab 23 Uhr ist das Ritter Butzke betanzbar. Dieses Mal mit:

yone-ko (unit / tokyo)
– Jan Krueger (hello?repeat)
Christian Glagla (combination records)

Im Tresor findet jeden Mittwoch der Bonito House Club (special: Queer Bonito House Club), statt. Mittlerweile steht diese Veranstaltungsreihe seit ca. 15 Jahren fest im Berliner Nachtleben. Am kommenden Mittwoch den 27.10.2010 heißt das Motto „vinyl only edition“.

Sowohl im Globus wie auch im Tresor kann auf mehreren Floors gefeiert & getanzt werden.

Globus:
Adam Port (Keinemusik, Souvenir / Berlin)
Till von Sein (Dirt Crew Rec., Suol / Berlin)
Virginia (Area Remote / Berlin)

Tresor:
Ro (Tresor / Berlin)
Steffen Felscher (Klub Elektrik / Magdeburg)
The Mony (Klub Elektrik / Magdeburg)

Bei der Magda & Marc Houle Album Release Party am Mittwoch (27.10.2010) finden sich zwei beeindruckende Künstler im Watergate ein. Da wäre zum einen Magda, die stets weiß, wie man reduzierte Sounds mit schlichter Eleganz verbindet. Ähnliche Attribute treffen auch auf Marc Houle zu, der den Live-Part übernimmt. Beide Künstler gehören zu den Produzenten von M-NUS .

BerMuDa – Berlin Music Days

Nachdem der Musikszene Anfang September schon die Berlin Music Week beschert wurden, steht nun vom 3.-6. November die Berlin Music Days (BerMuDa) unter „A week of finest electronic music in Berlins best clubs“ bevor.

Im letzten Jahr wurde dieses Club-Festival der elektronischen Musik eingeführt und auch dieses Jahr wird dieses Event wieder viele Clubber, Raver, Produzenten, Bookingagenturen, Labels und alle anderen Interessierten der Musikszene aus aller Welt nach Berlin ziehen. An vier Tagen wird die elektronische Tanzmusik das musikalische Geschehen der Stadt bestimmen. Berlin ist weltweit für seine zahlreichen Clubs, DJs, Labels, Produzenten bekannt und zieht Clubtouristen aus aller Welt an. Nicht umsonst wird Berlin als Welthauptstadt der elektronischen Musik gesehen.

Neben den Clubnächten (BerMuNights) von Mittwoch bis Samstag, stehen informative Tagesveranstaltungen (BerMuDay) rund um das Thema elektronische Musik – von Businessmeetings der relevanten Musikvertriebe über Live Showcases, neue Acts bis zu Fotoausstellungen von Szenefotografen auf dem Programm.

Die Clubnächte finden in den einschlägig verdächtigen Clubs statt: 7000, Arena Club, Asphalt, Bang Bang Club, Bordel Des Arts, Club der Visionäre, Cookies, Voltairestr.5, Horst Kreuzberg, Icon, Lido, M.I.K.Z. Maria, My Name Is Barbarella, Radialsystem V, Ritter Butzke, Solar, Stereo 33, Suicide Circus, Tape Club, Tresor, VCF, Watergate, Weekend

Das größtes Event der BerMuDa steigt am Schlußtag (6.11.2010)  mit FLY BerMuDa, einem Rave auf auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof mit Festival-Acts von Sven Väth, Richie Hawtin, Paul Kalkbrenner, Tiefschwarz, The Koletzkis, Dixon, Loco Dice und anderen Artists.

Somit könnte zukünftig der erste Samstag im November ein festes Datum der Berliner Clubszene werden, wenn, was ich hoffe, sich das wieder und wieder wiederholt weil es so gut war wie es sich heute schon anhört.

BerMuDa 2010 Festival Teaser

Erst Käptn's Dinner, danach HochDieTassen

Nachdem im September der 5. Geburtstag der Spreepiraten ganz groß in der Maria am Ostbahnhof gefeiert wurde, findet nun 1 x im Monat im Suicide Circus, Käptn‘ s Dinner,  ein Ableger der Spreepiraten, statt. Als geeignete Kombination hatte ich diese Veranstaltung in Verbindung mit einem nachfolgenden Besuch von HDT (HochDieTassen) im Golden Gate geplant.

Das Suicide war gut gefüllt, allerdings mit einem großen Anteil an nicht tanzenden, eher nur rumwippenden Leuten auf der Tanzfläche. Es wurde mehr rumgestanden und viel gequatscht, so dass zeitweise der Geräuschpegel der quasselnden Leute die Musik überstieg. So etwas irritiert mich, und meine Tanzfreude ist dann nicht so groß. Mein Plan noch später ins Golden Gate zu gehen verflüchtigte sich, weil in mir eine große Sehnsucht nach Musik im Berghainstyle auf kam. Mit Daniel Rajkovic war es zwar finest Käptn‘ Dinner, fast aber schon ein wenig zu langsam. Dagegen kam mit Axel Bartsch richtig Schwung rein. Zwar wurde es gegen halb fünf  leerer, aber dafür war dann der Rest auch in richtiger Tanzlaune. Dennoch sparte ich mir den Rest meiner Energie für den nun geplanten Sonntag im Berghain auf und ging nicht ins Golden Gate.

ICON bleibt!

Gerade habe ich auf den Seiten vom ICON gelesen: ICON IS SAVED!!!!

http://www.iconberlin.de/saved.php

Darüber freue ich mich sehr. Dann scheint ja die Unterstützungsarbeit durch Plakate, Unterschriftensammlung, Berichterstattung in den Medien und anderer Einsatz für den Erhalt den ICONs,  aber auch vor allem die Einsicht von Politikern inbesondere in Pankow, die sich für das ICON eingesetzt haben, geholfen zu haben.

Schluss mit lustig ICON

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass der angesagte Club ICON in der Nähe der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg schließen wird. Den Veranstaltern des Clubs wird zum 01.01.2011 schlicht einfach die Lizenz entzogen und damit wird wieder ein Stück der Berliner Clubkultur zerstört.

Das ICON ist einer der bekanntesten Berliner „Drum’n‘ Bass Club“ in Berlin und ist weltweit in der Drum’n‘ Bass-Szene bekannt. Weiterlesen

Endlich wieder da, die "offizielle" afterhour im Golden Gate

Nach längerer Zeit ist es endlich wieder soweit – Zeit für HDT/HochDieTassen & 5 vor 12 After Hour. Dies ist eine Vormittagsveranstaltung im Golden Gate Berlin und für mich die einzig gute Wahl am Samstagvormittag nach einer Freitagnacht weiter zu feiern. Am kommenden Samstag ab 10 Uhr legen auf: Didier de la Boutique (Tonkind, 5 vor 12), Egoshooter (HDT!), Chris Heller (HDT!) und Dr. Krüger (Hippiestress), obwohl das für mich nicht von Bedeutung ist, denn was für mich den Laden ausmacht,  ist vorrangig die Leute, die Atmosphäre und weniger die Musik.

Die Location befindet sich in Nähe des U-Bahnausganges der U8, in der Dirksenstraße 77. Das GG ist meistens zu den HDT und 5 vor 12 Uhr Partyreihen sehr voll, fast zu eng zum Tanzen aber dafür ist die Stimmung sehr gut. Der Laden an sich ist ziemlich abgefuckt, wirkt wie eine Mischung aus Kellerloch und Wohnzimmer. Zu sehen auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9XB9ZaSpkJo

Trotz des sehr internationalen Publikums, hat man kaum den Eindruck einen Touri-Laden aufgesucht zu haben. Das Publikum besteht aus sehr schrillen, abgeklärten und toleranten Leuten. Jetzt fragt man sich natürlich wie die Freitagnacht rumkriegen bis es endlich wieder Samstagvormittag ist und es auf ins GG geht.