Intimes, Sanatorium23 und die M10

Bei meinem Streifzug durch Friedrichshain am letzten Samstag ging es zuerst in das Café neben dem Kino Intimes, danach noch ins Sanatorium²³. Viel gibt es zu dem Kino-Café Intimes nicht zu erzählen, für mich ist es eben ein ganz normales Café in der Boxhagener Straße.

Zu dieser Straßenecke Boxhagener Str./Simon-Dach-Str. gibt es ein YouTube-Video von Berlin Street View

Ich habe nur den Eindruck, dass das Café „Intimes“ sehr gut von Lesben besucht wird. Nachdem wir uns dort gut ausgequatscht hatten, ging es zum Sanatorium²³. Das ist eine Bar, Lounge, Café und Club in einem auf der Frankfurter Allee. Auf Grund der Lautstärke ist eine Unterhaltung etwas anstrengend, außer man sitzt draußen davor. Hier findet man eher szenigere Leute. So richtig gut besucht habe ich diese Lounge noch nicht erlebt. Trotzdem mag ich sie, allein schon wegen des Namens, der Ausstattung und der Internetpräsenz. Die könnte allerdings mal häufiger aktualisiert werden, z. B. findet man häufig nicht an dem Tag das aktuelle Programm, z. B. welcher DJ dort am Wochenende auflegt.

Ich glaube die M10 ist die einzige Metro-Tram-Linie, die nachts stärker frequentiert wird als tagsüber. Sie wird sehr zutreffend auch Partybahn, Partylinie, Partytram oder Nachtschwärmer-Express genannt. Für mich ist es der Partyliner. Die M10 verbindet Friedrichshain mit Prenzlauer Berg. Ich liebe diesen Partyliner…die Fahrt wird nicht langweilig, weil es viel zu sehen und zu hören gibt. Nachts ist eben ein lustiges Partyvolk unterwegs. Übrigens nicht zu verwechseln mit der Berliner Partytrambahn, der „Berlinerfahrbar“, die Rundfahrten anbietet.

Auf dem Nachhauseweg vom Friedrichshain zurück nach Prenzlauer Berg stieg ich an der Haltestelle Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark aus. Das war eine Haltestelle zu weit, ich war doch schon ganz schön müde. Ich lief dann die Eberswalder Straße in Richtung Schönhauser Allee. Dabei kam ich an dem Café Kross vorbei, wo draußen noch mächtig was los war. Das Volk war superjung und mir fiel auf, dass diese location im Wohnzimmer-Ambiente gehalten ist. Ambiente ist wohl etwas zu edel ausgedrückt. Die Ausstattung machte eher einen schrottigen Eindruck. Die location scheint sehr angesagt zu sein. Auch gleich wenige Häuser weiter ist mir ein weiteres Café bzw. ein Restaurant, das Cotto e Crudo, aufgefallen, das allerdings von etwas älterem Publikum (also auch über 30 J.) noch gut besucht wurde und sehr ansprechend eingerichtet aussah.

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