BEDWAYS – ein Film-im-Film aus Berlin

BEDWAYS hatte seine Uraufführung als Abschlussfilm der „Perspektive deutsches Kino“ auf der Berlinale im Februar. Im April war er auf den „New Berlin Film Award – Achtung Berlin Festival“ zu sehen. Am 03.06.2010 war bundesweiter Kino-Start.

Sämtliche Kritiken und Kommentare zum Film BEDWAYS sind hier aufgelistet: http://www.bedways.de/

RP Kahl als Autor und Regisseur dieses  Filmes ist mir noch als Darsteller aus „Silvester Countdown“ (1997) in bester Erinnerung, worin es bzw. er damals schon ganz schön „zur Sache“ ging. Ich war gespannt auf diesen Film, der angeblich ein Stück Lebensgefühl der „Berliner Szene“ wiederspiegelt. Von der sogenannten „Berliner Szene“ wird nicht viel gezeigt, außer der kargen und morbiden Altbauwohnung in Berlin-Mitte und einem Darkroom. Zur „Berliner Szene“ passend finde ich auf jeden Fall den Typ „Hans“ mit seiner leicht arroganten und coolen Ausstrahlung inkl. Frisur. Die wahren Gefühle werden hinter einer Fassade versteckt, so wie ich es auch kenne.

Ich kann mich nicht erinnern jemals im Kino einen Geschlechtsakt so genau gezeigt bekommen zu haben. Ebenso die Masturbationsszene im Darkroom stellt für mich ein Novum im Kino dar.  Aber diese Szenen machen den Film auch nicht sehenswerter, weil so etwas kann man auch live in clubs sehen.

Iimmerhin hat sich nun die Frage von meiner Freundin und mir geklärt, ob es auch für Heteros so eine Art Darkroom gibt. Wie im Film gezeigt wird, scheint es so was auch für „Heten“ zu geben.

Eine Antwort zu “BEDWAYS – ein Film-im-Film aus Berlin

  1. Bedways, ja hatte ich mir gestern mal angeschaut.
    Ist ja so ein Film der sich an die Experimentierphasen(video)filme der 80er anlehnt. Ja irgendwie doch sehr nett, dass es sowas noch gibt und dann auch noch ins Kino kommt. Klar ist der Film ein wenig hölzern gespielt, aber sind ja auch keine super erfahrenen Schauspieler, sondern eher so Laien und so sieht es aus. Die Geschichte ist leider unnötigerweise etwas unverständlich, weil sich die beiden Protagonistinnen zu ähnlich sehen, schade eigentlich.

    Daß die Leute ständig rauchen, man ist es ja nicht mehr so gewohnt, stört mich auch ein wenig und man könnte
    fast denken, dass die Finanzierung des Filmes über ein Zigarettenlobbyistenvereinigung lief.
    Die Sexszenen und das ein wenig provokative fand ich nett und schön anzusehen, wobei ich es ein wenig einseitig
    „kamera auf frau/möse“ anstatt „kamera auf mann/schwanz“ fand. Komisch eigentlich muss ich sagen, aber lag wohl auch
    an der fsk 16 bewertung, die mich ja am meisten erstaunt hat immerhin waren das doch einige sehr eindeutige szenen von sex/masturbation.
    Schön fand ich wie sie ihre Probleme beim Filmen gezeigt habe und die Regisseurin sozusagen der Schauspielerin erstmal zeigen musste wie sie sich hinzulegen hatte.
    Klar fand ich die Mädels sexy aussehend, aber mir war das auch schon wieder zu beliebig. Derselbe Typ zweimal..
    zu glatt. Ich hätte mir lieber zwei komplett andere Frauen vorgestellt die sich optisch und vom Körper sehr stark unterscheiden.
    Dann hätte man erstens die Geschichte besser verstanden und es ginge eben nicht um das übliche Schlankheitsschönheitsideal.
    Die Regisseurin hätte ich mir dann halt eben als großbrüstige dicklichere Frau vorgestellt die auch nicht so rumeiert oder szeneübliches Rumgeschwafel auf den Lippen hat, sondern klare Ansagen verteilt.

    Letztlich doch, ist der Film gut genug. also 2-3 in Schulnoten.

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